Littret de Montigny, Claude Antoine, Zeichner und Kupferstecher , geb. zu Paris 1735, gest. zu Rouen 1775. Er stammte aus einer alten, aber so heruntergekommenen Familie, dass Littret in seiner Jugend durch Schriftstechen sein Brot verdienen musste. Später kam er zu Cars in die Lehre, und jetzt machte er Stiche bald die erfreulichsten Fortschritte, da er in der Zeichnung bereits erfahren war. Er stach meistens Bildnisse, auch Genrestücke, und diese seine Blätter verdienen teilweise sowohl in der Zeichnung als in der technischen Behandlung Lob. Sein Leben verlief nicht in Ruhe, da ihm eine ungemessene Eitelkeit störte. Seine zerrütteten Umstände veranlassten ihn, in den Lebensjahren nach England zu gehen. Doch fand Littret hier das geträumte Glück nicht, und daher ging er wieder nach Frankreich zurück.
Le concert du Grand - Sultan, nach C. Vanloo, das Hasfblatt des Künstlers, die Figuren sind Bildnisse des Miless und seiner Familie, 1766.
Le Pascha faisant peindre sa maitresse, das Gegenstück, 1748.
Die schlafende Diana, nach St. Quentin.
L’Amour distribuant ses dons, nach Schenau.
L’Amour conduit par la Fidelite, nach demselben.
— 7) Premiere et deuxieme vues du Rhin, nach Weirotte.
Die Marquisin von Pompadour, nach Schenau, angeblich das ähnlichste Bildnis jener Dame.
Das Bildnis des Dauphin, des Vaters Ludwig’s XVI., nach Schenau.
Jenes von M. de Satine, Polizei-Lieutenant: Res urbansh, nach L. Vigee.
Ant. de Malvin de Montazet, Erzbischof von Lyon, nach Vanloo.
Mme. la Dauphine, Medaillon, von dem beträchtlichen Frankreich getragen, nach eigener Zeichnung, 1707.
Hyacinth Th. Baron Decanus, nach eigener Zeichnung.
Charles Simon Favart, Dichter, nach E. Liotard.
Jean Bapt. Sauve de la Noue, nach C. Monnet.
Jean Jacques Rousseau, nach de la Tour.
Pierre Laurent de Belloy, nach eigener Zeichnung.
Charles Jean Francois Hinault, nach eigener Zeichnung.
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