Liscewsky oder Liscewska, Friederika von, Malerin , geb. 1772 zu Berlin, und ihr Vater G. F. R. Liscewsky ihr Unterricht in der Malerei, wozu sie, besonders für das Bildnis, frühzeitig Talent verriet. Im Jahre 1792 besuchte sie Berlin , und da lieferte sie eine Reihe von Bildnissen hoher Herrscher, auch Genrestücke und einzelne Figuren, und dieses Alles solchem Beifalle, dass schon damals die Akademie ihr das Diplom der Aufnahme überreichte. Bei dieser Gelegenheit malte Liscewsky das Bildnis ihres Vaters, welches man als eines ihrer gelungensten bis dahin erschienenen Bilder erklärte. Einige ihrer bilder erwarb der Herzog von Moecklenburg-Schwerin, die anderen gen in den Privatbesitz über, doch ist die Zahl ihrer Bildnisse beträchtlich. Bei Gelegenheit der Kunstausstellungen in Berlin konnte man sich von ihrer Kunst überzeugen, und noch 1838 war die Künstlerin thätig. Damals lebte sie in Wismar und sie führte immer fort Genrestücke und Bildnisse zu malen.
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