Liscewsky, Georg Friedrich Reinhold, Maler und Sohn des Obigen, wurde zu Berlin geboren, und schon in seinem 27. Jahre kam er in Dienste des Hofes zu Dessau . Hier malte er neben andern auch das Bildnis des Prinzen Eugen von Anhalt, welches in der Galerie zu Dresden aufbewahrt wird. Der Prinz sitzt zu Pferd, und man sagt, er habe sich mehr als vierzig Mal in dieser Position gezeigt, und das Pferd sei darüber toll geworden. Um malte der Künstler in Dresden viele Bildnisse, 1772 ging er nach Berlin , 1779 wurde er Hofmaler des Herzogs von Mecklenburg-Schwerin, und in dieser Eigenschaft starb er 1794 in Ludwigslust .
Dieser Künstler hatte als Portraitmaler Ruf, und man zählte ihn unter die ersten Künstler seines Faches. Er brachte gerne Nachtbeleuchtung an. D. Berger, B. Bause, J. M. Bernigeroth, C. F. Oetius u. a. haben nach ihm gestochen.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_QFMTunOF6koC