Lips zeichnete sehr schön mit der Feder, in Tusch

Lips zeichnete sehr schön mit der Feder, in Tusch, in schwärzerner und rother Kreide, er fertigte selbst auch die Zeichnungen zu vielen seiner Blätter, und andere stach er nach Kellerbort, Diogg, Usteri, Langer u. a. Es sind dieses Historien, Porträts und Genrestücke, Grabstichelversuche und Imitationen nach den rühmlichen älteren Stechern. Das Frauentaschenbuch, das Erbsen-Taschenbuch u. a. haben schöne Blätter von ihm aufwarten. Diejenigen, welche ihn vortheilhaft bekannt machten, sind Bildnisse des Kronprinzen von Bayern und des Dichters Hodl, und der Johannes nach G. Romano.

An diese Blätter reihten sich verschiedene andere, die einen genügenden Künstler verkünden.

  1. Kronprinz Ludwig von Bayern als Generalissimus der königl. bair. Landwehr.
  2. Oberkirchenrath und Professor Hebel.
  3. Bildnis des Dr. Marcus, für dessen bei Kunz in Bamberg erschienene Biographie, von sprechender Ähnlichkeit kräftig behandelt.
  4. Johannes Kopf, nach Rafael.
  5. Johannes der Täufer in der Wüste an der Quelle, auch G. Romano’s Bild in der königl. Pinakothek zu München .
  6. Der Heiland mit seinen Schülern, in Prof. Weber’s Buch die Lichter.
  7. Die Salbung David’s.
  8. Die Scheidung des Lichtes. Diese beiden Blätter vervielfältigen zwei Darstellungen aus Rafael’s Bibel, in der Wette’s Übersetzung der Bibel.
  9. Gruppe einiger Caribäner im Walde, in des Prinzen Maximilian von Neuwied Reise in Brasilien .
  10. Die Heilung des Blindgebornen durch Christus, nach R. Langer. Ein sehr schönes, zart behandeltes Blatt, fol. .
  11. Tell nach dem Apfelschusse in Altdorf, nach L. Vogel’s schönem Gemälde mit C. Gonzenbach gestochen, gr. fol.

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