Liotard, Johann Michaely

Liotard, Johann Michaely, Zeichner und Kupferstecher , der Zwillingbruder des Obigen, war einer der besten Schüler von B. Audran. Er arbeitete einige Zeit in Paris, und dann lud ihn der englische Consul J. Smith nach Venedig ein, um sieben Cartons von C. Cipriani und ebenso viele Gemälde nach S. Ricci in Kupfer zu stechen, ein Auftrag, dessen er sich zu voller Zufriedenheit entledigte. Von Venedig begab er sich wieder nach Paris , wo ihm gleicher Beifall zu Teil wurde. Um 1760 kehrte Liotard nach Genf zurück, wo er bald darauf starb.

  1. Opus Seb. Ricci Beltunensis absolutissimum, ab J. M. Liotard accuratissime expressum. Venetiis 1743, gr. fol.
  2. Monochromata septem C. Cignani, Venetii 1743: 1) Amor triumphirend über die Welt, 2) Derselbe auf einem Adler mit

dem Blitze. 3) Amors Kampf mit Pan. 4) Apollo u. Daphne. 5) Ariadne und Bacchus. 6) Der Triumph der Venus. 7) Der Raub der Europa. An der Spitze ist Cignani’s Bild von Wagner, gr. on.

  1. Das Mädchen mit Blumen, Halbfigur nach Watteau, M Blatt.

  2. Le sommeil dangereux: Somnus periculosus, nach Watteau, qu. fol.

  3. Les amoureux français: Galli comodi, nach demselben, u. fol.

  4. Entretien amoureux, nach demselben.

  5. Les deux cousins, nach demselben.

  6. La conversation française, nach demselben.

  7. Le chat malade, ebenfalls nach Watteau.

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