Lincio, Gandolfo, Maler, dessen Bassaglia ‚bung von Venedig erwähnt. In der Sala de
inck, Johann van — Kupferstecher , der um 1675 Bildnisse stach. Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt.
inck, Johann — Medailleur zu Heidelberg , wo er von 1650–1711 arbeitete. Er wird in der Sammlung berühmter Medailleure er- wähnt.
inck, Conrad — Bildhauer, wurde 1732 in Speyer geboren, und als der Sohn eines Bildhauers sollte er gleiche Kunst erlernen. Seine Ausbildung erlangte er auf der Akademie in Wien , und mit dem Rufe eines geschickten Künstlers ging er dann nach Berlin , um daselbst seinen weiteren Studien zu obliegen. In Potsdam verfertigte er mehrere Statuen an der großen Colonnade, bis er einen Ruf als Hofbildhauer nach Mannheim erhielt. Zugleich wurde ihm die Stelle eines Professors an der dortigen Akademie übertragen, er blieb ihm aber immer noch viel Zeit zu Kunstübungen frei. Er fertigte eine Menge Bildnisse in medaillon, mehrere Bildwerke für die Gärten in Schwetzingen und Saarbrücken . In letzterem wurde sein colossaler Flussgott aufgestellt, dann eine Diana; und sonders schön fand man das Monument, welches der Fürst von Hessen-Darmstadt im Garten zu Dürkheim seiner Tochter, der Gräfin von Bach, setzen ließ. Am Schauspielhause zu Mannheim wurden vier colossale, von ihm gefertigte Sphinxe aufgestellt; und in der Hofgruft zu Heidelberg ist der prächtige Sarg des Prinzen Friedrich von Pfalz-Zweibrücken sein Werk. Im Jahre 1780 wurde auf der Heidelberger Brücke das große Monument errichtet, welches die colossale Bildsäule des Churfürsten von der Pfalz zeigt, auf einem Sockel mit vier Wassergöttern, und verschiedene Medaillons; welche im Basrelief die merkwürdigsten Ereignisse während der Re- gierung desselben vorstellen.
Dieser Künstler starb um 1802.
inck, Johann Anton — Maler und Kupferstecher zu Genf, der Sohn eines gleichen Künstlers, Namens Johann Conrad, mit wel- chem er schon um 1778 arbeitete, bis endlich der Vater um 1705 starb. Von dieser Zeit an lieferte der jüngere Linck verschiedene Bil- der in Gouachemanier, meistens Schweizer- und Chamouny-Prospekte, in denen mehrere des schönen Effektes wegen gerühmt wurden. Eine Zeichnung könnte correkter seyn, und im Colorite wurde hier und da das bunte Wesen getadelt. Dann wünschte man zu An- fang unsers Jahrhunderts, der Künstler möge seine Schraffirung etwas zarter behandeln, die Vorgründe leichter, und die Figuren gefälliger zeichnen lernen. In späterer Zeit scheint er dem Schul- Meister immer mehr entwachsen zu sein, und 1812 fanden wir ihn als geschickten Genfer Künstler gerühmt. Das Werk, welches ihm 1806 Lob erwarb, erwähnen wir am Ende des folgenden Ver- zeichnisses:
- La cascade de Pissevache.
- La cascade d’Arpenas, Gegenstücke, von beiden Künstlern geätzt und coloriert.
- La vue de la Dent du Midi.
- La vue du château de Panex.
Mit dem Vater ausgeführt, die folgenden aber allein. 5) Vue de Servoz,
- Vue de laiguille du Goute.
- Vue du Glacier de Bionnassey.
- Vue du lac de Chede et du Montblanc, nach Füssly ein wahrhaft schönes Blatt.
- Vue de la perte du Rhône.
- Sort du Rhône après sa perte.
- Vue du Montblanc,
- Vue du jardin des droits et des courtes, des aiguilles & l’Echau etc. Das Gegenstück.
- Vue de Genève depuis Cologny.
- Colorirte Ansichten vom Simplon, von den Alpen, dem Jur, St. Gotthard, dem Genfersee und von Ferney, 36 Blätter.
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