Licinio oder Lizini, Bernardino, Maler, Bernardivo{ Pordenone-genannt, vielleicht ein Verwandter des Obigen. @ nach dem Style seiner Werke zu urtheilen, auch Schüler d ben. Bei den Conventualen zu Venedig ist ein Gemälde von yanz im Style Regillo’s. Doch malte er grösstentheils Bılda fieren einige dem berühmten G. A. Pordenone zugeschriebes M den. Im k. Museum zu Berlin sind zwei vortreffliche Bil n von ihm: ein junger Mann, der sich von eınem Knaben zun% Jonspiele gürten lässt; dann ein Geistlicher mit einem Knabes. 4 ersten dieser Gemälde sehen wir eine treffliche lcebensvolle Gt4 weich und frei gemalt; das letztere ist schlicht und streng g*»? tet, doch nicht ohne Würde, So sagt Kugler: Kunstschätze 9 Jins 1, 119. ’
e e& ® ® » +} Licinio, Giulio, Neffe und Schüler Giov. Antonio’s, Licık da Pordenone junior genannt, noch öfter aber Licıni0 * mano, um ihn von den andern Licini zu unterscheiden. &8 hält ihn wirklich für einen Römer, allein er hielt sich nur 9 Zeit in Rom auf. Doch malte Giulio auch in Venedig, P“ da aus begab er sich 1550 nach Augsburg, gerade zur “ Reichstages, Der Kaiser gestattete ihm , hier seine Kunst und -# werk, die allein auf römische Art gestaltet war, wie €$ heisst, } treiben. ‘ Nach der Hand erhielt er das Bürgerrecht umsonst Licinio starb auch in Augsburg im Jahre 15061.
Er arbeitete mehrere für die Fugger, und sein Ruhm verbreitete sich in Schnelligkeit. Sandrart sagt, er habe in Augsburg sta- tenswerthhe Wandgemälde hinterlassen, um welcher willen viele In dem Oheime vorzogen. Einige dieser Gemälde waren an Faga- len der Häuser, wie an den beiden Rhelinger’schen Häusern auf jem alten Heumarkte.
Giulio Licinio hat auch radirt:
Die Verkündigung, nach G. A. Pordenone’s Bild „gli Angeli“ zu Murano.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_QFMTunOF6koC