Licinio, Fabio, Kupferstecher, vielleicht aus der Verwandtschaft der Obigen. Ihm gehört vielleicht jenes Blatt mit der Verkündi- gung Mariä, nach Gio. Antonio Pordenone, an, dessen wir im Artikel desselben bei Gelegenheit der Angabe von Pordenone’s Ver- kündigung in Udine erwähnt haben. Die Inschrift lautet: Hano drdenon J. Lycinius excud, Fabio Ve. fec. Dieses „Ve.“ könnte Venetiis bedeuten, so dass Fabio zu Venedig gelebt haben dürfte, gleichzeitig mit Licinio da Pordenone. Dieses Blatt ist sehr selten und wenig bekannt, im Style des J. Sanuti.
Blätter von F. Licinio sind sicher:
Brustbild des Marsilio Ficino Fiorentino, in reich verzierter Einfassung, mit obiger Umschrift, Oval. In einem Täfel- chen: fabio licinio in. f. Grabstichelarbeit. H. 5 Z. 1 Lx
Bildnis des Angelus Politianus, in reicher Einfassung mit obiger Überschrift, Oval, in gleicher Grösse.
Bildnis mit der Umschrift: Dante Alighieri Poeta Fioren- tino, in reicher Einfassung, und in gleicher Grösse mit No. 1. Die beiden letzteren Blätter sind ohne Namen des Stechers, aber in der Behandlung mit No. 1 übereinstim- mend. Alle drei sind selten.
Liebaux, Maitre à la s. Jean Duvet.
Johann Baptist, Kupferstecher zu Augsburg , wo er um 1750–60 für Kunsthandlungen verschiedene französische Kupfer- stiche copirte, gerade nicht am besten.
- Une baigneuse, nach Lemoine, fol.
- —3) Blätter mit Männer und Frauen etc., kl. fol.
Johann Carl, Bildhauer , Ebenhecht’s Neffe, vollendete nach dessen erfolgtem Tod die marmorne Colonnade im Park von Sanssouci. Von ihm sind alle Gruppen, bis auf drei, welche Benkert ausführte.
Pach, Maler zu Mühlhausen um 1712. Er malte Bildnisse.
Poy, Maler, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in Frankreich lebte. Drevet stach nach ihm das Bildnis des Pfar- ters J. Desmoulins, und Flipart 1730 jenes des Missionairs Donat Coté.
Ein Landchartenstecher Heinrich Liebaux starb 1760, wir wis- sen aber nicht, ob er der Sohn des Obigen ist.
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