Lepicier, N. L.

Lepicier, N. L., Maler, wurde um 1735 zu Paris geboren, und sein Vater Bernhard ertheilte ihm den ersten Unterricht. Doch sollte der Sohn die Malerei erlernen, und Bernhard’s Freund, Carl Yanloo, musste das Seinige dazu beitragen. Der jüngere Lepicier machte unter Leitung dieses Meisters die erfreulichsten Fortschritte, und schon in seinem 10. Jahre begann er ein grosses Gemälde, welches Wilhelm den Eroberer vorstellt. Von dieser Zeit an malte er verschiedene andere Bilder: historische Darstellungen, Bild- nisse, Familienbilder , Conversationsstücke, Landschaften und Ar- chitektur. Man rühmte an diesen seinen Werken den Reichthum der Erfindung, die Kühnheit des Pinsels, die Wahrheit des Aus- druckes und die treue Nachahmung der Natur. Wenn dieses Alles sich so verhielte, wie Ticozzi nach früheren Angaben behauptet, und wenn dazu noch Naturgemässheit in Stellung und Bewegung müsste Lepicier einer der vorzüglichsten Maler seyn. Allein man legt jetzt einen anderen Massstab an seine Werke. In- dessen genoss er zu seiner Zeit grossen Ruf, und auch durch den Stichel wurden seine Bilder vervielfältiget. C. Bervic stach nach ihm das berühmte Blatt, welches unter dem Titel: La demande acceptée ‚bekannt ist, und ein anderes: Le repos. Levasseur stach

Quos ego Neptun’ u. s. w. Lepicier starb 1784.

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