Lempel, Conrad, Kupferstecher , der im 17. Jahrhunderte zu München gearbeitet haben soll, weshalb man die Initialen C. L. M. mit C. Lempel Monacensis erklärt. Diese Buchstaben oder den Namen findet man auf kleinen Andachtsstücken, die aber nur zu den mittelmässigen Erzeugnissen der Kupferstecherkunst gezählt werden müssen:
Eine Nonne auf den Knien, wie sie das Jesuskind auf den Altar stellt, wo die Leideninstrumente zu sehen sind. Über dem Altare ist Gottvater und der heil. Geist. H.3 Z.3L. Br. 2 Z.5L.
Ecce homo, Halbfigur mit dem Lamme auf den Schultern. H.2 Z.2.8L., Br. 2 Z.4 L.
Christus mit dem Kreuze in einer Kufe stehend, wie ihm das Blut aus den Wunden rinnt, vor ihm zwei Engel mit dem Kelche und drei Heilige. H. 3 Z.9L., Br.2 Z. 8 L.
St. Peter und Paul; der erste mit dem Buche und den Schlüs- seln, der andere mit Schwert und Buch. H.2 Z. 7L., Br. 1 Z. 10 L.
St. Franz empfängt die Wundmale. H.3 Z. 11 L., Br. Z. 9 L. Die Blätter tragen die Initialen C, L. oder C. L. M.; die folgenden haben den Namen,
Die heil. Jungfrau mit dem Jesuskinde in der Glorie, um sie herum sieben kleine Darstellungen aus dem Leben Mariä. Die 7 Frewden Mariae ete. H. 3 Z. 2 L., Br. 2 Z. 9 L.
Die heil. Jungfrau am Fuße des Kreuzes sitzend, mit dem Leichnam Christi auf dem Schoße; umher 7 Darstellungen aus der Leidensgeschichte: Die sieben Schmerzen Mariä. H. 3 Z. 8 L., Br. 2 Z. 9 L.
Auf diesen Blättern liest man neben dem Namen des Künstlers auch das Wort München.
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