Lemercier, Anton, Kupferstecher , dessen Lebensverhältnisse unbe- kannt sind. Unter den früheren erwähnt ihn Marolles allein, und dieser bestimmt die Lebenszeit des Künstlers um 1633. R. Dumesnil P. gr. frang. 1. p. 3. glaubt, dass Lemercier Bildhauer gewesen, was er aus der Darstellung des Johannes in der Wüste abnehmen will. Indessen beweiset das ganze Werk des Künstlers, dass er den Crayon und die Nadel mit mehr Kühnheit als Tailles gelührt habe, und darf ihn nicht mit Jakob le Mercier, den Architekten Ludwig’s XIII. verwechseln, der wahrscheinlich auch Bildhauer gewesen und in Kupfer gestochen hat.
Johannes in der Wüste, rechts am Felsen stehend, A Kreuz in einer Hand. Am Felsen steht: A. Lemercier. 8 7 Z. 6 L., Br. 5 Z. 8 L.
— 13) Folge von 12 Blättern ohne Zeichen, Kamine, Thas
und Fensterverzierungen im Stil der Renaissance. H, 6 Z.
Auf dem ersten Blatte liest man: P. COLLO INVENTOR., ANT. LE. MERCIER. INSIDIT, PAR, PRIVILEGE. D V. ROL — A Paris chez Michel van Lochon Graveur et imprimeur du Roy etc.
14 — 23) Folge von 10 Blättern im Stil der Renaissance , 7 Kamine und 3 Thüren vorstellend; ohne Zeichen. H, 8 Z, 6L.—0Z.090L., Br.6 Z.3L. —7 L.
Auf dem ersten Blatte steht: Pieces d’Architecture ou sont comprises plvsieurs sortes de cheminces, portes, taber- nacles et autres parties ete. invent6es per P, Collot Architecte.
- A. Paris chez M. van Lochon etc. Unten links An- thoine le Mercier fecit.
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