Lemberger, Georg Gal.

Lemberger, Georg Gal., Maler, wurde in Erlangen ge- boren, und schon in seinem 13. Jahre reiste er mit seinem Bruder Christian nach Italien, um dort dem Studium der Malerei obzu- liegen. Nachdem er in Venedig , Rom und Neapel drei Jahre zu- bracht hatte, begab er sich nach Wien, und später nach Frank- furt am Main, wo beide Brüder den Plafond des kaiserlichen Wahl- zimmers malten. Dann gingen sie nach Westphalen, und zwei Jahre später lud sie der Markgraf Friedrich nach Baireuth ein. Hier arbeiteten sie vier Jahre, und nach Verlauf dieser Zeit zogen die Brüder zum zweitenmale nach Italien , wo sie zwei Jahre verweilten. Jetzt brachten sie auch einen Sommer in Turin zu, und hierauf gingen sie über Lyon nach Paris, wo G. C. beinahe

zwei Jahre blieb. Von Paris aus besuchte er Holland und zuletzt

noch Copenhagen, wo er fünf Jahre für das k. Schloss und die

Schlosskirche malte. Jetzt rief ihn der Markgraf wieder zu sich, und nachdem der Künstler noch einige Zeit in Baireuth gearbeitet hatte, begab er sich nach Ansbach , wo er starb. Er hatte den Titel eines Ansbachischen Hofmalers.

Wir möchten fast glauben, dass die letzten zwei der oben er- wähnten Blätter diesem Künstler angehören, und nicht dem Bruder.

Lipowsky führt ihn zweimal hintereinander auf, nach Meusel’s Lexicon und nach dessen Miscellen.

Leipold, s. Leypold. Leismann, s. Eismann,

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