Lemaire, Philipp Heinrich, Bildhauer, wurde 1708 zu Valenciennes geboren, und Cartellier in Paris war sein Meister. Dieser erkannte bald Lemaire’s entschiedenes Talent, und der Schüler zählte auch noch nicht 21 Jahre, als ihm der zweite grosse Preis des Institutes zu Theil wurde. Im Jahre erhielt er endlich den grossen Preis der Sculptur und nun fand er Gelegenheit in Rom seine Studien fortzusetzen. Hier fertigte er die colossale Gypsstatue eines vom Blitze des Zeus getroffenen Titanen, und später stellte er in einem Basrelief den Tod des Solon dar. Nach seiner Heimkehr aus Italien meldete er sich zum Concurse, welchen das Ministerium zur passenden Verzierung des Giebelfel- des der Magdalenenkirche veranlasste. Lemaire erhielt unter sechs Concurrenten den Vorzug, und 1834 war sein ungeheures Basrelief , welches die Aufnahme der Heiligen in den Himmel’ vorstellt, fertig da,
Andere Werke dieses Künstlers sind: die Statue von Virgils Landmann, der Waffen und Menschenknochen findet, im Garten der Tuilerien ; die Marmorstatue eines Mädchens mit einem Schmet- terlinge, in der Gallerie des Schlosses zu Rosny; die Gruppe der heil. Jungfrau mit dem Jesuskind und Johannes in der Elisabeths- kirche zu Paris; die Statue der Hoffnung am Fronton der Kirche Notre-Dame-de-Lorette; die Marmorstatue des Herzogs von Berri .
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