Leiter, Roman, Maler und Lithograph, wurde 1805 zu Kufstein
im Tirol geboren, wo sein Vater als Forstmann im Dienste des
Grafen von Wolkenstein war. Den ersten Unterricht in der Kunst
erhielt er in Innsbruck , und 1826 besuchte er die Akademie der
Künste in München, wo er mit dem regsten Eifer seiner Ausbildung
oblag. Er widmete sich der Bildnismalerei, in der Folge aber
vermied er fast die ganze Zeit die Lithographie , und er leistete
hierin Vorzügliches. Seine Blätter sind mit Zartheit behandelt,
im Geiste des Originals. Sein offener biederer Charakter erwarb
ihm viele Freunde, und ihre Betrübnis war groß, als man den
Jungen 1834 zu Grabe trug. Mehreres in Emmert’s Taschenbuch.
Ein Musikant, der zu seinem Gesang die Geige spielt, nach
A. Brouwer. In der Sammlung des Domherrn Speth zu
München .Maria und Martha mit dem Jesuskind , nach einem unbe-
kannten Meister der herzoglich Leuchtenbergischen Samm-
lung.Döbbetende Alte, nach G. Dow’s Bild der k. Pinakothek zu
München.Die holländische Bauernschenke, nach D. Teniers. In der-
selben Sammlung.Johannes, nach C. Dolce. In der Leuchtenberg. Sammlung.
Fenelon bringt einer Bauernfamilie die vom Feinde geraubte
Kuh, nach Hersent.Jesus als Hirte, nach Murillo.
Die Wirthsstube an der preussischen Grenze zur Cholerazeit,
nach J. Petzl.
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