Lehnen, Jakob, Maler aus Hinterweiler, ein vorzüglicher Künstler unsers Jahrhunderts, der um 1830 auf der Akademie der Künste zu Düsseldorf seiner Ausbildung oblag. Er hat in Düsseldorf auch seinen Ruf begründet, und diesen fortwährend behauptet, durch eine Reihe von trefflichen Bildern in Öl. Man hat von Lehnen schöne, sorgfältig ausgeführte Stillleben von überraschender Wahr- heit, Blumen- und Fruchtstücke von lebendiger Frische, Landschaften, Jagdstücke, Vögel und andere Thiere; Alles mit ausserordentlicher Treue dargestellt. Seine Gemälde kamen in verschiedenen Besitz, be- sonders durch die Verlosungen des rheinisch-westphälischen Kunst- vereins. Von den im Jahre 1837 zur Ausstellung gebrachten Bil- dern erwähnen wir: Trauben, solche einzeln und mit einem Weinglas; Hummer und Austern, nebst Humpen und roten Trauben; das Stieglitz-Nest im Blütenzweige; Erdbeeren und Johannis- trauben; der kleine Stieglitz in einer Landschaft; die Bachsteine am Wasser; der vergessene Stieglitz im Vogelbauer. Im Jahre 1838 sah man von ihm gemalt ein Vogelnest, todes Wicker, Trauben und todes Geflügel; Weinglas mit Häring und Milchbrot auf zinnernem Teller; Erdbeeren, Johannisbeeren und Kirschen. Aus diesem Verzeichnisse kann man auf die Gegenstände schließen, welche Lehnen darstellt.
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