Legaré, Gilles, Goldschmied und Maler von Chaumont in Bassigny, genoss im 17. Jahrhunderte zu Paris grossen Ruf. Seine Gold- schmiedsarbeiten waren besonders gesucht, vorzüglich zur Einfas- sung von Emailbildnissen. L.Cauquin (L. Cossin) stach eine Samm- lung solcher Ornamente, unter dem Titel: Ouvrages d’orfèvrerie, graves en 1660 d’apres Gilles Legaré, Orfèvre du Roi, »
Diese Sammlung meint vielleicht Gandellini, wenn er sagt, dass zwei Kupferstecher Gedeon und Lorenz Legare Goldschmiedsver- zierungen, Musivarbeiten etc. gestochen haben.
Das Todesjahr dieses königlichen Goldschmiedes ist unbekannt.
Ißgaschew, Anton, Maler von Pensa, war ein Leibeigener, er- hielt aber die Freiheit, und durch Unterstützung der Freimaurer fand er Gelegenheit, in St. Petersburg seinen Kunststudien gehörig obliegen zu können. Hier war A. Warneck sein Lehrer, und unter der sorgfältigen Leitung dieses Künstlers machte der Freigelassene erfreuliche Fortschritte. Später ging er mit einer Mission auf zwölf Jahre nach China , und er befindet sich wahrscheinlich noch in Peking . Im Jahre 1835 war er sicher noch in jener Stadt, wie wir aus einer gefälschten Mittheilung des trefflichen Malers Carl Eduard Warneck wissen.
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