Ledoux, Claude, Architekt, geb. zu Dormans (Marne) 1736, gest. zu Paris . Dieser Künstler widmete sich anfangs der Kupferstecherkunst, verließ aber diese, um unter Blondel Architektur zu studieren. Nach etlichen Jahren wurde ihm der grosse Preis zu Theil, und damit eine Pension, um in Rom seine Bildung vollenden zu können. Nach seiner Rückkehr wurde er Ar- chitekt des Königs, und auch die alte Akademie nahm ihn unter die Zahl ihrer Mitglieder auf, da Ledoux den Ruf eines der vor- züglichsten Architekten seines Vaterlandes behauptete. Er hat auch ungeachtet seiner exzentrischen Ideen einen besseren Geschmack in der Architektur eingeführt, und wenn man gerade ein Muster seiner bizarren Weise sucht, so darf man nur den von ihm für die Gräfin Dubarry erbauten Pavillon de Lucienne betrachten. Dieses Gebäude kostete ungeheure Summen. Er baute auch die Hotels Halleville, Uzes, Lunel, Morency, Montesquieu, Thélussona, den Schauspiel-Saal in Besançon , die Saline von Arc in der Franche- Comté, das Schloss Benonville in der Normandie. Er gab auch die Pläne zu den Barrieren du Trône, de Charrone, d’Italie, de la Villette etc.
Ledoux Werke sind in den Annales du musée de Landon und in dem Werke: Architecture considérée sous le rapport de l’art, des moeurs et de la législation, , von Ledoux und Anquetil veröffentlicht, gr. fol.
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