Lebschee, Carl August

Lebschee, Carl August, Maler, Radierer und Lithograph , wurde 1809 in Schmiegel in Polen geboren, und in seinem 16. Jahr fand er Gelegenheit, die Akademie der Künste in München zu besuchen. Er widmete sich der landschaftlichen Darstellung, und dass er da- zu Talent besitze, bewiesen schon 1817 auf der Münchner Kunst- ausstellung drei Zeichnungen mit Ansichten aus dem bayrischen Oberlande. Von dieser Zeit an sah man bei jeder Gelegenheit Werke von seiner Hand, sowohl Zeichnungen als Gemälde, in Ansichten von Seen und Gebirgen, ländlichen Gegenden und Tierstücken bestehend. Diese Bilder verrathen ein genaues Studium der Natur, und dann sind sie mit grosser Sorgfalt behandelt. Er besitzt die Gabe scharfer Auffassung. Lebschee hat sich auch durch seine Radierungen bekannt gemacht. Es sind dies landschaftliche Blätter, geistreich und zart behandelt, und auch in diesen bemerkt man die vertraute Bekanntschaft mit der Natur. Die meisten seiner Blätter erschienen bei Hermann in München ,

  1. Landschaftsstudien:

Folge von 7 Blättern mit Titel, der einen Felsen mit Bäumen umgeben zeigt.

  1. Partie bei Fürstenfeldbruck .
  2. — bei Käferlohe.
  3. — am Ufer der Isar .
  4. — am Würmfluss.
  5. — in dem bayerischen Vorgebirge.
  6. Der Waldweg im Sonnenschein bei umwölktem Himmel.

Es gibt Abdrücke auf gewöhnlichem und auf chinesischem Papier; Exemplare in qu. 4. und qu. fol. i Siebzehn in Kupfer radierter Landschaftsstudien:

Titelblatt, auf welchem man am Deckel eines Portefeuilles, das an eine Baumgruppe gelehnt ist, obiges liest; qu.4.

  1. Der Ziehbrunnen mit Eimern.
  2. Der Baumstamm mit Blättern.
  3. Der Reisende an der Eiche.
  4. Der abgebrochene Baum.
  5. Der Hügelweg mit der Brücke.
  6. Der Jäger am Ahornbaum.
  7. Die Schildwache der Räuber.

Lecamus. — Lecerpentier, L. F. *

  1. Die grosse Cascade. Die hölzerne Brücke.

  2. Die steinerne Brücke.

q41) Der Fischer,

  1. Die Brücke über den Fluss.

  2. Der Jäger mit dem Hunde im Walde.

  3. Gebirgsparthie in Schottland.

  4. Die Wassermühle.

  5. Die Bauernfamilie durch den Fluss watend.

Es gibt Abdrücke auf gewöhnlichem und chinesischem Papier.

  1. Folge von fünf Blättern, qu. 8.

achtstücke (Landschaften und Marinen bei Mond- beleuchtung).

  1. Der Titel mit einem Manne, der die Steinschrift mit einer Fackel beleuchtet.

  2. Der Sturm.

  3. Der Aufgang des Mondes.

  4. Der Mond am Himmel scheinend.

  5. Der Untergang des Mondes. Abdrücke auf gewöhnlichem und chinesischem Papier.

  6. Der Kopf eines Hundes: Hector, 1828, 8.

  7. Der Hund als Soldat: Sillo, 1828, 8.

  8. Der liegende Ziegenbock, nach A. Adam, 1826, qu.

  9. Aussichten des englischen Gartens in München, zit- rischem Text von L. Lipowsky, nach der Natur gezeichnet und geätzt in Aquatinta; Folge von 8 Blättern, f.

  10. Das Salabert-Schloss.

  11. Das Monument des Grafen Rumfort.

  12. Der Apollotempel.

  13. Der chinesische Turm.

  14. Der See.

  15. Das Monument des Intendanten Skell.

  16. Das Schloss Biederstein.

  17. Das Dorf Schwabing.

  18. Das Jagdhaus, zum Aumeister genannt. Lithographien.

  19. Album Russe ou fantaisies dessinées lithographiées. Aleganfc_ler Orlowsky, 12 Blätter russische Trachten. München, 1820, fol. i A ‚

  20. Malerische Topographie des Königreichs Bayern, Natur und auf Stein gezeichnet, bisher 7 Lieferungen, je zu 8 Blättern: — 3 Ansichten von München ; — 7 der umliegenden Seen, Schlösser, Märkte, Dörfer etc.,

  21. Sechs Landschaftsstudien, nach der Natur gezeichnet und lithographiert, 6 Blätter, qu, fol.

Lecamus, Pierre le Camus Duval. Man findet den Namen camus auf Lithographien, wie auf solchen der Vues des 86 Departements. Paris, fol., Chasse au chien d’arrêt, 185

Lecarp bekannt ist. Er ist Professor an der Zeichnungsschule zu R°““ und vermuthlich noch am Leben, obgleich er schon zu An unsers Jahrhunderts thatig war. Gemalt scheint er wenig zu h" indem der Unterricht unf

entier, L. F., Maler, der durch mehrere literarische W die Ausarbeitung folgender Schriften 1“

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