Lazzarini, Giovanni Andrea, der Canonikus von Pesaro , war Maler, Gelehrter und Dichter, tiefgebildet in geistlichen und weltlichen Wissenschaften. Er schrieb sehr gründlich über Gegenstände der Malerei, und ebenso gut malte er. Für den Graten Algotti malte er den zur Dictatur gerufenen Cincinnatus, und den Archimedes, wie er bei der Einnahme von Syrakus von den Feinden bei seinen Studien überrascht wird. Lanzi sagt, diese Bilder seien in allen Theilen wohl studiert, zierlich, edel, gelehrt ohne Prunk, und mit leichtem Pinsel behandelt. In der früheren Zeit färbte er stärker, wie sein Trauer um Christus im Siechhause zu Pesaro beweist; später malte er sanfter, mehr in Maratti’s Weise, und jetzt nannten die Neider seine Bilder matt. Zuweilen malte er ein wunderschönes Staffeleibild, und besonders gut gelangte ihm Madonnen. In Pesaro sieht man von ihm kleine Altarbilder; besser aber kann man sein Talent aus einigen größeren Bildern erkennen, in den Hauptkirchen von Osimo und Foligno, im Agostino zu Ancona , und aus zweien in St. Domenico zu Fano. Das eine enthält mehrere Ordensheilige um die heil. Jungfrau.
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