Lautensack, Paul

Lautensack, Paul, Maler, Formschneider (?) und Musiker , geb. 1478 in Bamberg , und schon hatte er als Künstler sein Ruf begründet, als ihm die Offenbarung Johannis den Kopf w rückte. Jetzt gerieth er auf allerhand wunderliche Einfälle, und wenn er noch malte, so waren es apokalyptische Figuren. Er ver- achtete die Bibel, lehrte von der Dreieinigkeit und den Geistern wunderliches Zeug, und schrieb verschiedene Traktätchen, welch®

1619 zusammengedruckt wurden, unter dem Titel: Offenbarung

C., das ist ein Beweis, durch den Titel über das Kreuz Christi und die drei Alphabeth, wie auch etliche wunderbare Figuren, wel-

cher Gestalt der einige Gott auf unterschiedene Art und endlich ohne einige Figur, wahrhaftig und vollkommenlich in der Per son 3. C. sich geoffenbaret habe. Die Figuren in diesem Werke sind von ihm wenigstens gezeichnet, und vielleicht hat er auch solche in Holz geschnitten. Der Tod ereilte ihn 1558 in Nürn- berg, wohin er als Protestant um 1529 — 38 zog; allein 80“

hier war seine Schwärmerei anstössig, so dass er sich von 1532 bis 1542 in Würzburg niederließ.

Einige Zeit verborgen halten musste. Zeltner schrieb ein Schediasma
de Pauli Lautensack, Fanatici Nor. fatis et placidi. Aldorf 1716, 4.

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