Laurentz, Johann Damcl, Zeichner, Maler und Kupferstecher , ein Preusse von Geburt, und der Sohn eines uns unbekannten Emailtalers, der aber für ihn zu früh starb; doch nahm sich die ältere Schwester seiner an, welche vom Vater die Emailmalerei er- lernt hatte, worin sie dem Bruder ebenfalls unterwies. Damals lebte sie mit ihrem Gatten, dem Maler J. Brecheisen, in Copenha- gen, und später gingen alle drei nach Wien, um da weiteren Erdienst zu suchen. In dieser Stadt besuchte Laurentz auch die Akademie, und anfangs war es die Miniatur - und Emailmalerei, welche er mit Vorliebe trieb. Im Jahre 1757 ging er nach Berlin , allein seine Kunst fand keinen Beifall mehr, und daher suchte er durch die Aquarellmalerei seinen Unterhalt zu sichern. Er wurde Lehrer der Zeichenkunst an der Realschule, und als solcher scheint er gegen das Ende des vorigen Jahrhunderts gestorben zu sein.
Man hat von diesem Künstler Emaillen, getuschte Zeichnungen und Aquarellen; Dann hat er auch in Kupfer gestochen. Von 1770 an gab er mit J. C. Krüger eine Sammlung geätzter Blätter heraus, die bis 1780 zu sechs Heften heranwuchs.
Dann radirte er 25 Blätter unter dem Titel: Recueil de différents sujets d’études d’après les dessins de Rembrandt.
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