Laurent oder Laurence, Lawrence

Laurent oder Laurence, Lawrence, Andreas, Maler, Kupferstecher , wurde 1720 in London geboren, und Ph. Le unterrichtete ihn in der Kunst. Er hielt sich mehrere Jahr Paris auf, eifrigst mit seiner Ausbildung beschäftigt, und langte er den Ruf eines geschickten Künstlers. Er zeichnete korrekt, selbst in den schwierigsten Lagen, und besonders ge reich ist seine Nadel, die er dann mit dem Grabstichel unterstellt. Seine Aetzungen sind sehr geschmackvoll, fein und leicht mit cherheit behandelt. Auch die Malerei übte er mit Erfolg, und war er mit allen Wissenschaften vertraut, die einem Künstler können. Er wurde auch ein Opfer seines Fleisses, um 1750, 1740, wie Strutt und Bryan, wohl nach Basan, angeben.

Auf seinen Blättern steht ein Monogramm.

  1. Das Benedicite, nach J. B. Greuze. Im ersten Drucke der Schrift,

  2. Der Tod des jungen Desiles in der Schlacht bei Nancy, 2 J. B. Lebarbier. Im ersten Drucke vor der Schrift,

  3. Saul, der die Pythonissin befragt, nach S. Rosa,

  4. Heinrich IV. und Sully, nach der Schlacht bei Ivry, g Blatt nach M. Bounieu,

  5. La conversation (von Bauern), nach D. Teniers,

  6. L’hiver.

  7. Le joueur de quilles. Beide nach Teniers, und von den so wie von den Obigen, gibt es reine Aetzdrücke und Abdrücke, mit dem Stichel vollendet; von diesen solche vor der Schrift.

  8. Les Adieux, nach Wouvermans, schönes Blatt.

  9. La moisson, nach demselben. Von diesen beiden Blättern ibt es reine Aetzdrücke, und mit dem Grabstichel vollendete Abdrücke,

10 — 11) Zwei Landschaften in ovaler Einfassung, nach Boucher.

  1. Landschaft mit Figuren und Thieren, großes Blatt nach B. H. Deshays.

  2. Ein Sechsen mit Gebäuden, großes Blatt nach Loutherburg.

  3. Landschaft mit dem Hirten und der Heerde, nach Loutherburg. Im ersten Drucke vor Laurent's Adresse,

  4. Le repos du berger, nach demselben. Im ersten Drucke der Schrift.

  5. Le doux repos des bergers, nach demselben.

  6. Einsicht von Mondragon in der Dauphine, nach Loutherburg.

18 — 21) Vier Landschaften mit Hirten und Vieh, Ovale, nach Loutherburg. Es gibt Aetzdrücke, mit dem Stichel vollendete Abdrücke vor und mit der Schrift.

  1. L’Abeille, Kupferstecher, wurde 1739 (nicht 1745, wie es sagt) zu Marseille geboren, und als Künstler verdankt er fast alles, was er geworden. Balechou gab ihm einige Lektionen, damit war es geschehen. Dennoch wurde er ein trefflicher Künstler und erwarb ihm die Herausgabe der schönen Jung, die er mit Robillard unternahm, nämlich das Musée français, welches sein Sohn P. H. Laurent fortsetzte. Der Vater für seine Bemühung mit einer goldenen Medaille belohnt,

11800 starb er. Seine besten Blätter sind in dem bezeichneten Museum, das jetzige des folgenden Verzeichnisses.

  1. Büste des M. Herbin, in ovaler Einfassung,
  2. Bildnis des Arztes A. Petit, nach Pujos.
  3. Landschaft mit einem Mann, der zwei Pferde bei sich hat, nach P. Palmieri.
  4. Landschaft mit Pferden, die an einer Fontaine trinken, nach demselben.
  5. Eine italienische Ansicht, nach J. H. Roos,
  6. La bohémienne consultée, großes Blatt nach N. Berghem,
  7. L’occupation de la bergere,
  8. Le passage du bac. Beide nach Berghem, im ersten Drucke vor der Schrift,
  9. Studien von Schaaf- und Ziegenköpfen, 2 Blätter nach demselben.
  10. La pastorella Frigiana, nach C. Düjardin.
  11. Das Weib mit dem Lamme, durch das Wasser gehend,
  12. Der Tod des Chevalier d’Assas, nach Casanova.
  13. Ansicht des Colisseums, nach Berghem. Mus. franc.
  14. Die weidenden Ochsen auf der Wiese, (le pacage) nach Potter. Mus. franc.
  15. Die Ochsen neben der Hütte, nach demselben, Mus. franc.
  16. Le manteau, nach Wouvermans, von Malbeste vorgeätzt. Mus. franc.
  17. Die Sündfluth, nach Poussin,
  18. Coup de Soleil, nach Ruysdael. Mus. franc.
  19. Eine Aussicht von Flandern, nach van Goyen. Mus. franc.
  20. La vie champêtre, nach Feti, Mus. franc. 21–22) Vier Musen nach Lesueur, mit P. Audoin gestochen, für das Mus. franc.

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