Laun, B. v. — Launitz , Sch. von der.
- Die fünf Sinne, kleine Blätter mit Titel, auf welchem man liest: Johani filio inv. Stephanus pater aetatis 60 foeliciter sc.
- Daraus ersieht man zugleich, dass Stephan 1510 ge- boren wurde.
- Sieben kleine Blätter mit je drei allegorischen Figuren in Ni- schen. Auf dem Titel stehen die obigen Worte mit der Jahrzahl 1578.
In diesen Blättern erscheint er nur als Erfinder; folgende aber sind eigenhändige Blätter, grösstentheils Conturen, mit dem Hammer gefertiget (Opus mallei).
- Ein Bacchanale: Silen reitet auf einem Esel, von Satyra umgeben, im Vorgrunde ein Schwein, im Hintergrunde Landschaften und Gebäude. Unten an der Erde steht: I. 5.
- Rund, Durchmesser 5 Z. 3 L.
Bacchus auf einer Tonne sitzt, 6 d, im Grunde Landschaft und Gebäude, an der Tonne sieht man: I. S. 1582. Rund, Durchmesser 4 Z. 5 L.
Eine Folge von Blättern mit Helden und Heldinnen, mit 1.5. bezeichnet und wenigstens Q Stücke, Oval, H. 2 Z. 6 L. Br. 1 Z. 8 L. Opus mallei.
Es gibt noch mehrere Blätter von diesem Künstler, Medaillons mit Bacchanalien u. dgl., doch konnten wir uns nicht überzeugen, ob jenes Blatt wirklich existire, von welchem Christ sagt, dass da- rauf zu lesen: Carolus Stephanus aetatis LXI, Johanne filio inven- tore. Wir fanden indessen nirgends angedeutet, dass der ältere Laun Carl Stephan geheissen habe.
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