Laub. oder Lauber, A., Kupferstecher , ein Monogrammist, den Christ Laub oder Lauber nennt, weil er neben dem Zeichen auch ein Laub, Blatt, anbrachte,
Bartsch P, gr. IX. 38. beschreibt folgende Blätter von diesem
unbekannten Künstler:
- Bildnis des Herzogs Georg von Sachsen , Halbfigur mit lan- gem Bart, die Mütze auf dem Kopfe, und mit dem goldnen Vliess geschmückt. Herzog Jorg Ano. D. M. XXXV. H.
- 3 Z. 1 L., Br. 2 Z. 1 L.
Bildnis eines sächsischen Prinzen, in Profil, bloßem Kopf und mit langem Bart. In runder Einfassung, mit dem säch- sischen Wappen, M. D. XXXV. In gleicher Grösse,
Eine Goldschmiedsverzierung mit zwei nackten Kindern zu den beiden Seiten einer Vase. M. D. XXXV, H. 1 Z. 8 L., Br. 4 Z. 4 L.
Diese drei Blätter legt Bartsch einem Monogrammisten AL, (nach gotischer Form) bei, es fehlt aber das Laub. Den- noch glaubt Brulliot, dass es denjenigen bedeute, der sich des Laubes bediente. Dieses Monogramm, mit einem Zusatz nach links, der einem E ähnelt, oder F L., steht auf fol-
gendem Blatte -
- Bildnis des Herzogs Georg von Sachsen, Halbfigur in Drei- viertelansicht, mit langem Bart, die Mütze auf dem Kopfe und mit dem goldenen Vliess geziert: MDXXXVI, Jorg Herzog zu Saxsen. H. 4 Z., Br. 2 Z. 10 L.
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