Lasinsky, Johann Adolph

Lasinsky, Johann Adolph, Landschaftsmaler aus Coblenz , um 1810 geboren, und seine künstlerische Reife erlangte er an der Akademie in Düsseldorf . Hier fand er tüchtige Vorbilder, sonders in Schirmer, und eine zweite große Lehrmeisterin war ihm die Natur. Dabei unterstützte ihn ein ausgezeichnetes

und als Proben seiner Tüchtigkeit liegt bereits dem Publikum eine nicht unbedeutende Anzahl von Bildern vor, die bei Gelegenheit der Kunstausstellungen immer mit grösstem Beifall aufgenommen wurden. Es sind dies landschaftliche Darstellungen mit bedeu- tungsvoller Staffage und mit Beleuchtung jeder Tageszeit; Ansichten von alten Burgen, Schlössern und andern merkwürdigen alten Ge- bäuden; solche von Dörfern und Weilern mit Fernsicht auf Burg- runden, Türme etc.; Waldgebirge und Felsenstürze, Marinen mit Schiffen, Seestürme, ländliche Hütten an Bergen und Flüssen, und verschiedene andere liebliche Erscheinungen aus dem Gebiete der Natur. Er stellt sie in ihrer Ruhe und im Aufruhr, in ih- rem vollsten Schmucke und im winterlichen Kleide dar,

Lasinsky hat die Natur in ihrer Eigenthümlichkeit erforscht und, mit einem feinen Farbensinn begabt, schafft er in nie ermüdendem Fleisse mit technischer Meisterschaft die gefälligsten Bilder. Mei- sterhaft ist sein _ Schloss Pyrmont im Frühling; bewunderungswür- dig nennt Graf Raczinsky (Gesch. der neuern Kunst I, 255) die Burg Oberstein an der Nahe. Eine seiner Landschaften ist bei Raczinsky S. 265 im Holzschnitte gegeben.

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