Lasinio jun., Giovanni Paolo

Lasinio jun., Giovanni Paolo, Car., Kupferstecher , Sohn des Obigen,
der mit dem Vater gleichen Ruhm theilt. Er war dessen Mitarbeiter,
und auch Lasinio jun. hat seinen Ruf, namentlich durch einen
sorgfältigen und äusserst sauberen Stich des einfachen Um-
druckes, längst bewährt, was seine Florentiner Dombasreliefs, seine
Abbildung der Kuppel von St. Croce und seine zahlreichen Blätter
für Molini’s Ausgabe der Gallerie der Uffizi, des Real Museo
Borbonico, beweisen. In dem von beiden Künstlern besorgten

Werke des Campo Santo in Pisa sind auch die Hauptmassen Licht und Schatten angegeben. Lasinio der Sohn gab dieses Werk in kleinerem Formate heraus, da das ältere in guten Abdrücken bereits selten und teuer geworden ist. Diese Pitture a fresco del Campo Santo di Pisa erschienen 1832–34 in 46 Blättern mit Italienischem und französischem Text, und hier hat der Künstler Auffassung des Charakters dieser nicht selten von der Zeit schlicht behandelten Bilder sein Möglichstes gethan. Nach Vollendung seines Werkes übernahm Lasinio die Herausgabe der großen Kupfer zu Resellini’s Beschreibung der Alterthümer Egyptens

Unmittelbar oder doch mittelbar gefertigte Kupferwerke der den Lasinio’s, oder des Sohnes allein, sind ferner:

  1. La Metropolitana fiorentina, kl. fol. Florenz 1824

  2. Monumenti Sepolcrali della Toscana, disegnati da V. Lasinio, inc. da Giov. Paolo Lasinio. Firenze 1810

  3. Raccolta di pitture antiche intagliate da Paolo Lasinio, disegnate da G. Rossi. Pisa 1820. I. Hft., II. Hft. 1833.

  4. Raccolta di Sarcofagi, Urni ed altri monumenti di Scultura del Campo santo di Pisa, intagl. da P. Lasinio. Firenze

  5. Il Pergamo scolpito in marmo da Benedetto da Majano in chiesa di Santa Croce di Firenze.

  6. Tavole lithographiche esprimenti profili di teste di alcuni celebri maestri Toscani.

  7. La piazza del Granduca di Firenze, con i suoi Monumenti. Firenze 1830.

  8. Galleria Riccardiana, dipinta da Luca Giordano, mit Text von P. Gerardi. Kupfer bestehen in reinlichen Umrissen, hie und da schattiert.

  9. Le tre porte del Battisterio di Firenze, 1821; nach Zeichnungen von V. Gozzini.

  10. Das Tabernakel von Orgagna (Arcagnuolo) in Orsanmichele.

  11. Die Anbetung der Könige, nach dem trefflichen Gemälde Sodoma’s in San Agostino zu Siena. Aus den Pitture di Siena, fol.

  12. Die Abnahme vom Kreuze, reiche Composition des Meisters in S. Francesco zu Siena. Aus den Pitture di Siena, fol.

  13. Die ohnmächtige Catharina von Siena in den Armen der Ordensschwestern, nach Sodoma, und aus demselben Werk. kl. J. Bonajuti stach dieses Bild in grösserem Formate.

  14. Die Versuchung des heil. Anton, nach Spagnoletto. In Pitture de Siena, fol.

  15. Die Schweinsjagd, nach Rubens, für die Reale Galleria di Torino, illust. da Roberto d’Azeglio, von 1830 an herausgegeben, fol.

  16. Die Lektüre der Maria, nach Gentileschi, für das Werk.

  17. Die Madonna, nach C. Dolce; für dasselbe Galleriewerk.

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