Larivière, Carl Philipp de, Historien- und Portraitmaler,
wurde in Paris geboren, und seine Meister waren Girodet und Gros.
Mit Talent begabt, berechtigte er bald zu den schönsten Hoffnun-
gen, und 1824 wurden seine Bemühungen mit dem grossen Preise
des Instituts belohnt. Schon 1820 erhielt er eine goldene Medaille,
der grosse Preis aber sicherte ihm eine Pension zur Reise nach
Rom . Hier malte er einen römischen Gefangenen, wie er von seiner
Familie besucht wird, und 1830 stellte er die Pest in Rom im Pon-
tificate Nicolaus V. dar. Hierauf kehrte er nach Paris zurück, wo
er gegenwärtig als Bildnissmaler Ruf genießt. Seine Bilder haben
durch die lieblichen Farben, durch das geschmackvolle Arrange-
ment, und durch das grazieuse Wesen einen eigenthümlichen Reiz.
Man ertheilt ihm auch das Lob eines geschickten Praktikers,
und sollte er seiner Phantasie etwas mehr Freiheit gönnen. Diese Stimme
erhab sich bei Gelegenheit der Ausstellung seines Bildes der Pest
in Rom.
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