Lanzani, Andreas, Maler von Mailand , übte sich anfänglich ter Scaramuzzia und Maratti in seiner Kunst, fand aber in
Lanzani wurde an den k. Hof nach Wien berufen, und hier er-
warb er sich die Ritterspornen.
A. Lanzani starb 1712.
Anton, Kupferstecher von Lugano , den wir anderwärts
auch Lanzini geschrieben fanden; wir vermuten aber, dass Lan-
zini der richtige Name sei. Sein Meister war S. Marceau und
jetzt arbeitet er zu Mailand, und zwar mit grossem Beifalle. Er
sucht Jazet nachzuahmen.Blätter von seiner Hand findet man in Almanachen, nach Pa-
lg’s und Migliara’s Gemälden, mit grosser Feinheit gestochen. Dann fertigte er:
a) Eine Ansicht von Mailand, grosses Aquatintablatt, nach
Montini, 1831. Preis 9 fl.
Die Blätter in der bei Pozzi erschienenen römischen Ge-
schichte, nach Pinelli’s Radierungen in Aquatinta ausgeführt.Bildnis der Sängerin Pasta, nach Molteni. Der Künstler
wusste hier den Atlas und die durchsichtige Gaze gut nach-
zuahmen.
Tanzedelli s. Lancedelli.
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