Langlois de Chervreville, Lucien Théophile Ange Sosthène

Langlois de Chervreville, Lucien Théophile Ange Sosthène, Maler zu Rouen, wurde 1803 zu Mortain (Manche ) geboren, und sein Meister in der Malerei war Baron Gros. Er widmete sich dem historischen Fach, und auch als Bildnismaler gründete er seinen Ruf. Langlois besuchte Italien , um die classischen Werke der Malerei zu studieren, und in jenem Lande malte er das Bildnis der Mme. Lucien Bonaparte, so wie jenes des M. de Sautis. In Genf malte er den Philhellenen Eynard, auch in Griechenland sah er sich um, und hier malte er das Bild eines jungen Weibes von Megara. In Pompeji nahm er Copien von den vorzüglichsten an- tiken Malereien, und 1820 war er bereits wieder in Rouen, wo er fortan seine Kunst übte. Diese Stadt liess ihm auch Unterstützung zufliessen; so erhielt er eine Summe von 1000 Fr. In der Kirche St. Patrice daselbst ist von ihm eine 7 Fuss hohe Darstel- lung eines Engels, der den Dämon stürzt, und aus Auftrag derselben Stadt malte er auch die Erscheinung der heil. Jungfrau, 11 Fuss hoch. Für die Kirche in Belbeuf bei Rouen copierte er 1825 eine Rafael’sche Madonna 11 Fuss hoch, und in Rouen selbst ist seine Copie von Görard’s großem Portrait Carl X. Für Dijon copierte er das Bildnis Bossuet’s, und sein Bildnis der Herzogin von Berry schenkte diese der Stadt Dieppe . Der Stadt Mortain schenkte er ein Gemälde der Himmelfahrt Mariä, und in der Klo- sterkirche zu Ernemont ist das 12 Fuss hohe Bild der Geburt Chri- sti sein Werk, ; a

L. Langlois de Chevreville bildet in Rouen Schüler in der Malerei und auch in den Penpekhve ertheilt. Er unterrichtet

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