Langendyck war ein sehr erfahrner Mann und von rechtlicher Gesinnung; allein in seinen häuslichen Verhältnissen nicht glücklich. Seine Frau war keine gute Wirtschafterin, und als der Erwerb nicht mehr zureichte, nahm der häusliche Unfriede so überhand, dass sich Langendyck oft in die Schenke flüchtete, die er dann nicht mehr nüchtern verließ. Eine Ehescheidung besserte seine Lage etwas, da er ruhig arbeiten konnte, allein 1805 machte der Tod seinem Streben ein Ende. Auf der Heimkehr nach Rotterdam stürzte er ins Wasser und ertrank.
Dieser Künstler hat auch etliche Blätter radiert, gewöhnlich mit seinem Freunde Hendrik Kobel jun.
Der Reiter vor der Schenke am Ufer der See, von Langendyck und Kobel, 1777.
Eine Landschaft mit Figuren und Thieren, 1777.
Die Landung und Einschiffung der Russen u.
bei Helder 1700 — Unvollendet.
Engländer
Die Bettler von Amsterdam , nach P. Barbiers.
R. Vinkeles und J. Bemme haben nach ihm gestochen.
Wer noch mehr über diesen Künstler lesen will, s. Geschichte
der niederländischen Schilderkunst door van Eynden en Van der
Willigen II 554 ff.
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