Langendyck, Jan Anton

Langendyck, Jan Anton, Zeichner und Maler, der Sohn und
Schüler des Obigen, wurde 1780 zu Rotterdam geboren, und er
übte gleiches Fach, wie der Vater. In seiner Jugend machte er
mit dem Vice-Admiral Harstinck eine Reise nach St. Domingo,
wo er verschiedene Gegenden zeichnete, und nach seiner Heim-
kehr arbeitete er anfänglich in Amsterdam , dann zu Rotterdam,
hierauf zu Brüssel , später in Haag, und zuletzt starb er in Am-
sterdam, im Jahre 1818.

Langendyck malte Schlachtbilder in der Weise seines Vaters,
und mit nicht geringerer Kunst. Besonderen Beifall erwarb er sich
als Pferdemaler. Dann vollendete er auch einige Zeichnungen sei-
nes Vaters, so wie er dessen Studien benutzte. Bei aberflächlicher
Betrachtung könnten daher die Werke des Sohnes für jene des
Vaters genommen werden. Einige seiner Zeichnungen sind farbig,
andere mit ostindischer Tinte behandelt. Der Gegenstand mehre-
rer derselben ist nicht edel und gefällig. J. B. Scheffer hat 1812
sein Bildnis gemalt, und bei van Eynden etc. II 303. ist es im
Kupfer gestochen.

Dann hat er auch in Kupfer geätzt:

  1. Die Schlacht von Waterloo, in Farben abgedruckt, und
    dem Prinzen von Oranien dediziert, der Hauptperson von
    Langendyck’s Darstellung, 1817.
  2. Das Aufsteigen eines Luftballons bei Rotterdam , radirt
    aber unvollendet.

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