Lang, Joseph, Medailleur , der Sohn des Obigen, wurde in Innsbruck geboren, und anfänglich unterstützte er den Vater bei der Anfertigung seiner Stangen und Walzen, die Lang jun. 20 Jahre später mit meiner Zufriedenheit gravirte. Nebenbei machte er aber in der höheren Kunst solche Fortschritte, dass er den ersten Preis im Bossiren und auch jenen im Graviren gewann. Jetzt war er beim Hauptmunzamte angestellt, und 1801 kam er als Obergraveur nach Hall in Tirol. Später wurde er auf mannigfache Weise betätiget, bis er endlich die Anstellung als zweiter Münzgraveur in Wien erhielt. Er arbeitete auch noch immer für das Fabrikwesen, machte mit gutem Glücke Versuche nach der zu Neapel in Florenz gemachten Erfindung in Glaspaste , und im Ferdinandeum zu Innsbruck sind mehrere Stücke dieser Art.
J. Lang wurde 1820 Mitglied der Akademie in Wien , Obergraveur des k. k. Hauptmünzamtes, und 1835 starb er. Zu seinen trefflichen Medaillen erwähnen wir:
Auf die Universität zu Prag.
Auf die Völkerschlacht zu Leipzig .
Auf die Schlacht bei Waterloo.
Auf die Vereinigung Tirols mit dem Österreichischen Salzhaus.
Auf die Grundsteinlegung des gigantischen Domes zu Wien, .
Auf die Besitznahme des erzbischöflichen Stuhls in Wien.
Auf die Vermählung der Erzherzogin Leopoldine mit Kronprinzen von Portugal (Don Pedro von Brasilien).
Auf die Genesung des Kaisers Franz.
Auf den Virtuosen Paganini.
Auf die Jubelfeier der Heiligsprechung des heiligen Johannes Nepomuk.
Auf das erste Säculum von der Errichtung der k. k. Bibliothek in Wien.
Ang, J. Anton, Glasmaler zu Oberammergau in Oberbayern, beitruferte um 1818 mehrere schätzbare Bilder. Er verstand auch die Kunst Glasmalereien auf Leinwand überzutragen.
Ang, Xaver, Maler von Ulm, wurde 1803 geboren, und zu Ulm in den Anfangsgründen der Kunst unterrichtet. Im Jahre 1835 zog er nach München, um seine weitere Ausbildung zu verfolgen.
Ang, Johann Nepomuk, Maler zu Waldsee im Württembergi- schen, ein jetzt lebender Künstler. Sein gleichnamiger Sohn be- suchte 1853 die Akademie der Künste in München, um sich eben- falls der Malerei zu widmen.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_QFMTunOF6koC