Lampi, Johann Baptist

Lampi, Johann Baptist, Ritter von, älterer Sohn des | ” ruhmten Portraitmalers, geb. zu Trient 1775, kam mit seinem ! ter nach Wien, besuchte die Akademie unter Maurer und Füg verliess aber in seinem neunzehnten Jahre diese Kunstschule, ı studirte bei seinem Vater weiter. Zwei Jahre darauf ging er m Petersburg, wo er sich durch 13 Jahre aufhielt und vollauf thun hatte. Am 10. Dezember 1797 ernannte ihn die dortige Ak demie zum Ehrenmitgliede. Unter den vielen Arbeiten, die v ihm in Russland , Polen , England , Preussen u. s. w. verbreit sind, sind die vorzüglichsten: das Portrait Kaiser Franz II., nach Laibach , 2) in den Bundessaal nach Frankfurt, 3) für d Mägistrat zu Wien, und 4) für den Fürsten Metternich, in l bensgrösse gemalt. — Tyroler und Tyrolerin, Schweizer und Scht zerin, die Schlafende und die Träumende, sind im Besitze d Herzogs Ferdinand von Würtemberg; ein Mädchen mit &0 Hunde, ebenfalls wie die vorigen in der Kunstausstellung mit ® fall aufgenommen, wurde nach Russland verkauft; Madonna 6 ein Mädchen mit einem Schaafe sind in einer Gallerie zu Mail Für den päpstlichen Nuntius Severoli in Wien malte er den Pa Pius VII. (Kniestück), und dieses Portrait wurde so beifällig @ genommen, dass er, außer der Bezal;lung, zwei ehrenwürdige plome erhielt. Wie des Vaters, so wurden auch die Verdien des Sohnes anerkannt. Er wurde Oberlieutenant und !{ Hauptmann des akademischen Corps. Das Portrait des Freihri von Sonnenfels, Präsidenten der Akademie, wurde als die Arl eines vollendeten Künstlers anerkannt, und 1813 erhielt er ‘ Diplom als Mitglied der Akademie der vereinigten bildend Künste. Späterhin malte er sämmtliche Regenten Österreichs magistratischen Rathssaale, und der Magistrat ernannte, zum Z chen seiner vollen Zufriedenheit, den Künstler zum Ehrenabur| von Wien, Dieser Künstler starb 1837.

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