Lamberts, Gerrit, Maler und Zeichner, wurde 1776 zu Amsterdam geboren, und von seinem Vater zum Buchhandel bestimmt, so dass er anfangs nur in den Nebenstunden zeichnen konnte. Nach dem Tode seines Vaters musste er die Buchhandlung übernehmen, spä- ter erhielt er eine magistratische Bedienstigung, und erst nach dem erfolgten Tod seiner Frau konnte er sich mit Ernst den Kunst- studien widmen. In diesen nur fand er das grösste Vergnügen, aber bisher war er nur auf sich selbst angewiesen, bis ihm sein Freund Kerkhoff regelmässigen Unterricht ertheilte. Mittlerweile
trat die Staatsveränderung ein, und auch Lamberts sah sich seines Ammtes enthoben. Von dieser Zeit an musste er durch die Kunst sein Brot zu erwerben suchen, und dieses fand er durch Anferti- gung von Zeichnungen, so wie durch den Kunsthandel. Erstere sind öfter auch aquarelliert, und in den Sammlungen der Kunst- liebhaber zu finden; in jene des C. S. Roos kamen mehr als drei hundert solcher Blätter. Dann malte er auch Landschaften , An- sichten von Städten, Palästen u. s. w., und diese Bilder wurden mit Beifall aufgenommen, da sie in Zeichnung und Färbung einen geschickten Künstler verrathen, dem man es nicht ansieht, dass er erst in reiferen Jahren die Kunst zum Hauptfache gemacht.
Lämborn, P. S., Zeichner und Kupferstecher , wurde 1722 gebo- ren, und in London übte er seine Kunst. Er zeichnete und ätzte Bildnisse, Landschaften u. a. Mehrere seiner Blätter sind in: The antiquities of Herculanum, translated by Th. Martyr etc. Starb um 1780.
- Der Kopf des Olivier Cromwell, nach Cooper geätzt,
- Samuel Johnson, nach eigener Zeichnung.
- Landschaften, mit Ruinen und Tieren, vorne die Flöte in Ägypten, nach C. Poelenburg, qu. fol.
- Landschaft mit Nymphen, welche baden, Gegenstück.
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