Lafond, Carl Nic. (Nicolai) Émile

Lafond, Carl Nic. (Nicolai) Émile, Historienmaler, wurde 1770 zu Paris geboren, und daselbst von Regnault in der Kunst unterrichtet. Er ist auch einer der besten Schüler dieses Meisters, und überhaupt ein vorzüglicher Künstler. Die Anzahl seiner Gemälde ist bedeutend, und diese sind grösstentheils historischen Inhalts

correkt in der Zeichnung, von zierlicher Anordnung und in technischer Hinsicht meisterhaft. Seine Gemälde mit dem Samariter, der Segnung Jakob’s und dem Sturme von Monterau durch Carl VII. wurden mit goldenen Medaillen beehrt. Der Luxembourg und Versailles weisen Werke von ihm auf, und auch anderwärts sind solche zerstreut. Lafond war auch Ritter der Ehrenlegion, und 1835 starb er, in seinem besten Wirken.

Gabet verzeichnet eine bedeutende Anzahl von Gemälden dieses Künstlers, darunter auch die oben erwähnten. Den Samariter malte er , und die Kaiserin, von den Kindern umringt, deren Mütter sie unterstützte. Die Segnung Jakobs ist von 1808; 1812 malte er den westfälischen Bauer vor Napoleon; 1814 Saul, die Druide Velleda; 1814 den Tod Jakobs; 1817 Aeneas auf dem Berg Ida, im Museum zu Rouen; die Einnahme von Montereau, im Präfekturgebäude daselbst; Numa Pompilius und Egeria, im Palaste zu Versailles u. s. w. Im Schlosse zu Meudon ist seine keusche Susanna, im Museum zu Dijon der Schatten Samuels, im Luxembourg das Testament des Eudamidas, St. Ludwig von Gonzaga im Seminar von Bazas, die Geburt und die Himmeltahrt Christi im Kloster der Dames religieuses zu Toulouse, sechs Altarblätter in der Kirche des Temple. Im Salon des Baron Barbier ist ein Plafondgemälde und vier grosse Landschaften von ihm. Dann malte er auch mehrere Porträts. Gabet erwähnt noch mehrerer anderer Bilder, die grösstentheils in den Privatbesitz übergingen.

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