Laboureur, Francesco Massimiliano, Bildhauer, wurde in Rom geboren, und hier ertheilte ihm sein Vater, ein gleicher Künstler, den ersten Unterricht. Er erlangte bald grosse Fertig- keit, wie denn Massimiliano als einer der vorzüglichsten damals heranstrebenden Bildhauer zu betrachten ist. Im Jahre 1802 wurde er Mitglied der römischen Akademie, erhielt er die Stelle ei- nes Professors an derselben, und 1820 wurde er Präsident . Auch zum Ritter des goldenen Sporns ernannte ihn der Papst , und so wurde er in Rom häufig nur Cavaliere Massimiliano genannt. Seine Arbeiten sind zahlreich, und diejenigen, welche ihm besondern Ruhm erwarben, sind: Eine 13 römische Palmen hohe Marmor- statue Napoleons in der Toga; die Empfängnis der Maria in der Cathedrale zu Lyon , aus Auftrag des Cardinals Fesch gefertigt; die Statue des Endymion; ein anmuthiges Bildwerk in der Gallerie zu Wien ; Metabus, im Besitze des Fürsten Esterhazy; die Statue
des heil. Franc. Caracciolo in der Basilica Vaticana; das Monument von Malahkowski in der heil. Kreuzkirche zu Warschau ; jenes des Cardinals Berni in S. Luigi de Francesi zu Rom; die Reliefs, welche die Thaten des Lorenzo von Medici vorstellen, am Quirinal ; jene Pabst Pius VII. im Neubaue desselben Palastes. Ebenso berühmtes Bildwerk ist auch sein Friedensgenius, durch folgenden Schritt bekannt: Il genio della pace, statua colossale di M. Laboureur, descritta dal Cav. P. E. Visconti etc. 1832.
Von seinen früheren Arbeiten nennt Füssly im Supplemente „Künstler - Lexikon“ einige, allein diese sind mit den späteren nicht in Vergleich zu stellen, die Statue Napoleon’s etwa ausgenommen.
Im Jahre 1851 starb dieser Künstler.
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