Laan, Adrian van der, Zeichner und Kupferstecher , wurde 1600 geboren, angeblich zu Utrecht. Sein Meister ist unbestimmt, ihn selbst aber nennt man als Lehrer des berühmten J. van Punt. Dieser wurde 1711 geboren, und unser Künstler arbeitete noch gegen 1740, woraus die Lebenszeit desselben abzunehmen ist. Sein Todesjahr ist unbekannt.
Van der Laan fertigte Zeichnungen verschiedenen Inhalts. Die wenigsten sind farbig, die grösste Zahl hingegen mit der Feder umrissen und ausgetuscht. Er hielt sich lange in Paris auf, und da sind die meisten seiner Zeichnungen und Stiche gefertigt. Mehrere der letzteren führte er für Buchhändler aus. Die besten sind die Blätter nach Glauber, unter dem Titel:
Veertig stuks Landschappen zoo in Italien als Duitschland naa’t leeven geteekent door de wyt-beroemde Konstschilder J. Glauber, en geest door A. v. Laan. Von diesen 40 Blättern sind nur zwei nach J. Huysum und eines nach L. P. du Bourg; gr. qu. fol. Weigel 3 Thlr.
Der grosse Wallfischfang und Häringsfang, nach v. d. Metelen, in zwei Platten, sehr gr. qu. imp. fol.
Zee, Land, en Stroomlust, Bostaande in Verscheyde Cezien — naar’t Lecven geteekent van verscheide Liefhebbers. 2 fl. 1 Blätter, auch mit französischem und englischem Titel u. O.
Die Jägd von Zwergen, in burlesker Weise gehalten, gr. qu. fol.
Gädniss des Lorenz Coster, des angeblichen Erfinders der Buchdruckerkunst.
Laenen, s. Laan.
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