Krüger, Andreas, Architekt und Maler von Neuendorf bei Potsdam , wo er bei dem Bauinspektor Feldmann die Baukunst erlernte. Im achtzehnten Jahre wurde er schon Baucondukteur, und später leitete er mehrere wichtige Bauten, besonders unter Obhut des Baron von Knobelsdorf. Dann malte er auch Landschaften und Ruinen, und bei der Realschule bekleidete er die Stelle eines Zeichnungslehrers. Angestrengte Arbeiten zogen ihn 1759 im 40. Jahre den Tod zu.
—Krüger, Andreas Ludwig, Maler und Kupferstecher , wurde zu Potsdam geboren, und sein Oheim Andreas ertheilte ihm den ersten Unterricht. Doch wählte er die Malerei und Stehkunst zum Hauptfache. Erstere erlernte er bei B. Rode, doch er weniger durch seine Gemälde als durch seine Blätter bekannt. Diese sind mit dem Stichel oder mit der Nadel ausgeführt, besonders Beifall erwarben ihm jene, welche er im Geschmack Rembrandts oder F. Bol’s radirte. Im Jahre 1788 wurde er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin , und um 1805 ereilte ihn der Tod.
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