Kriehuber, Joseph, Zeichner und Lithograph , wurde 1800 in Wien geboren, und die Anfangsgründe der Kunst erlernte er von seinem Bruder, einem früh verstorbenen, wackern Künstler . Von 1813 bis 1818 besuchte er die Akademie der Künste in Wien, und hier erhielt er zwei Preise. In dem letztbezeichneten Jahre ging er nach Galizien, wo er Unterricht ertheilte und verschiedene Werke nach der Natur zeichnete, allein arm an Geld und ohne bedeutende Fortschritte in der Kunst gemacht zu haben, kehrte er nach Jahren wieder zurück, und jetzt fing er an, für Trentsenky’s Verlag zu lithographiren. Anfangs zeichnete er meistens Pferdestücke, endlich verlegte er sich aber auf Portraits, und hierin hat er in kurzer Zeit seinen Ruf gegründet. Seine Portraits haben das Verdienst sprechender Ähnlichkeit und jener einer geschmackvollen Behandlung. Später führte er auch Bilder in Aquarell aus, und diese fanden nicht größeren Beifall als die Lithographien.
Von seinen Lithographien zeichnen sich aus:
Die h. Justina, nach Pordenone,
Die h. Ursula, nach Palma Vecchio.
Die Grablegung Christi, nach van Eyck.
Die Madonna mit Jesus und Johannes, nach Rafael.
Die Portraite der Erzherzoge Johann, Anton, Rainer und Ludwig.
Fürst von Metternich, sehr gelungen.
Der Hofkapellmeister Ritter von Eybler, ein Hauptblatt.
Papst Gregor XVI.
Mehrere Bildnisse von Schauspielern und Virtuosen etc.
Gustav, Prinz von Wasa, in ungarischer Tracht, nach Stieler. 1830.
Ladislans Pyrker, Erzbischof.
Herrmann, Heinrich, Maler von Xanten, ein jetzt lebender Künstler zu Düsseldorf. Er malt Bildnisse und Historien; 1853 „Jakobse Trauer, des Barden letztes Lied“ u. a.
Hetsch, Schreib- und Zeichnungsmeister zu Hamburg um 1700. Man hat von ihm meisterhaft gezeichnete Hundsköpfe, in Snyders Manier, in weißer und schwarzer Kreide auf blauem Papier aus.
Hermann, Heinrich, Historien- und Genremaler aus Berlin, wurde um 1806 geboren und in der Schule des Professors Wach die Grundprinzipien einer Kunst eingeweiht, welche er gegenwärtig mit Auszeichnung übt. Man hat von seiner Hand eine Anzahl schöner Bilder, die verständig in der Anordnung und sorgfältig ausgeführt sind. Er zeigte sich bereits 1820 mit Gemälden auf der Kunstausstellung in Berlin; damals kopierte er zur Übung jedoch nur historische Bilder fremder Meister, und auch Landschaften malte er. Bald darauf versuchte er sich in eigener Composition, in welcher er seine Kräfte entwickelt hat. Verschiedene seiner Genrestücke finden in den Privatbesitz über, und den geringeren Teil bilden die Historien. Im Jahre 1830 erklärte man eine Darstellung der h. Cäcilia als eines der besten Bilder der Wach’schen Schule. Das Originalgemälde der Aschenbrödel, welches Beck lithographirt hat, ist im Besitze des Kronprinzen von Preussen, und die Walpurga, bei Hofrath Benda in Berlin, hat E. Krafft auf Stein gezeichnet, als Pendant zu Pistorius „Sonntag Nachmittag“ s. w.
Herrmann, Johann Ludwig, Maler von Ebingen im Würtembergischen, lebte 11 Jahre in Amerika in dürftigen Umständen, bis einige Bürger von Philadelphia verbanden, ein großes Ge-
malte mit einer Szene aus Pen’s Leben durch ihn malen zu lassen, Aber kaum hatte dieser Auftrag ihm bessere Aussichten für
Zukunft eröffnet, so raffte ihn 1821 der Tod dahin. Er ertrank
bei'm Baden,
Krimmel war Präsident der amerikanischen Künstler-Gesellschaft
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