Krätzschmer, Hermann, Maler aus Anklam , wurde 1812 geboren und er ist ein Künstler, der sich bereits durch treffliche Bilder bekannt gemacht hat. Er stand um 1853 zu Berlin unter Leitung des Professors Wach, und mit Talent begabt, konnte er es bald wagen, eigener Composition sich zu zeigen. Von Berlin begab sich der Künstler nach Düsseldorf , um das rege Kunststreben jener Schule kennen zu lernen, und hier hat Kretzschmer mehrere Bilder gemalt, die zu den besten Erzeugnissen ihrer Art gezählt werden können. Seine Werke bestehen in Bildnissen und historischen Compositionen, und besonders in Genrestücken. Eines seiner früheren Werke von 1832 stellt einen alten Krieger mit seinem Enkel dar, ein späteres fanden wir unter dem Namen der Kinder erwähnt; allerliebst ist sein Rothkäppchen, abgebildet in des Graf
von Raczynski Geschichte der neuern deutschen Kunst. I. 224. Vor allen wurde 1830 bei Gelegenheit der Berliner Kunstausstellung sein Aschenbrödel gerühmt. Kein anderes Gemälde aus jener Zeit führt uns in einen Burghof, wo auf der Treppe ein hübsches Mädchen sitzt, während ihr der Edelknappe schöne Dinge vorsagt. Sein unter dem Namen des Kirchhofes gekanntes Gemälde wurde von J. C. Schall lithographiert. 1837 malte er Wallenstein mit dem Astrologen, die Abendwache auf der Burg u. a., ;
Zu Reinik’s Gedicht: Aus dem Leben eines Kindes, hat er eine Darstellung geliefert.
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