Krafft gemalt: Manfred und der Gemsjäger, nach Lord Byron, ist
C. Rahl gestochen. Der Augenblick der Darstellung eines and
Bildes ist kurz vor Manfred’s Tod, die letzte Szene des dritten
Aktes. Beide Gemälde nehmen eine bedeutende Stelle in der
österreichischen Kunst ein.
In den letzten Jahren malte Krafft drei große Bilder: drei
Darstellungen aus dem Leben des Kaisers Franz in seiner Hofbibliothek.
Dann malte er auch den Kaiser Ferdinand, verschiedener anderer
neuer Bildnisse nicht zu gedenken. In dieser Art malerischer
Darstellung besitzt Krafft ausgezeichnetes Talent. Er ist überhaupt
der vorzüglichste jetzt lebende Maler. In seinen historischen
Gemälden wirkt er durch die einfachsten Mittel. Seine Zeichnung
ist korrekt, die Färbung kräftig, und in der einfachsten, wie
figurenreichsten Composition herrscht gleich verständige Anordnung.
Krafft ist Professor an der Akademie der Künste in Wien , die
Gallerie-Direktor und Schlosshauptmann im Belvedere daselbst.
Man hat von ihm auch geätzte Blätter:
- Sappho am Felsen, den Kopf auf die rechte Hand gestützt
und die Leyer in der Linken haltend, 8.
- Der Hirt auf dem Hügel sitzend, wie er die Leyer spielt,
rechts ein Monument von Stein, und im Grunde Bäume.
Jedes dieser Blätter ist mit einem Monogramme bezeichnet.
Nachrichten über ihn finden sich in Hormayer’s Archiv 1828
No. 36, in Pieznigg’s Mittheilungen aus Wien und in der
österreichischen National-Encyklopädie.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_QFMTunOF6koC