Korompey, Leopold, der Sohn des Obigen, war ein Geistlicher, übte sich aber nebenbei auch im Malen , und gelangte endlich hierin ohne Anweisung zu solcher Fertigkeit, dass er, nachdem er jetzt auch den Unterricht des berühmten M. v. Molitor genossen hatte, bald durch die Kunst allein seinen Unterhalt hatte versichern kön- nen. Er malte Landschaften und Porträts mit Beifall, erstere im Geschmacke Molitor’s. Solche Bilder sind im Schlosse zu Lissitz und im Besitze des Grafen von Genois. In der Kirche zu Kumrowitz bei Brünn ist das Hochaltarblatt sein Werk.
Korompey hatte einen pastosen Farbenauftrag, in einer gefälligen klaren Weise. Seinen Bildnissen wusste er Ähnlichkeit zu ver-
leihen. Starb 1829 in Brünn.
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