Koopmann, Johann Karl Heinrich — Historienmaler, wurde 1797 in Altona geboren. Seine erste Bildung erhielt er in Hamburg , wo hier hatte er auch schon durch verschiedene Bilder ein schönes Talent bewiesen, als er beschloss, auch anderwärts das Kunstleben zu lernen. Er sah sich bei dieser Gelegenheit auch in München um, und gegenwärtig ist Koopmann Professor der Male- rei am Polytechnischen Institute zu Karlsruhe .
Im Jahre 1828 fand eine heilige Familie grossen Beifall, und hier- auf folgten noch mehrere andere schöne Bilder geringeren Umfangs, im Jahre 1835 vollendete er das Bild der Verkündigung Mariä, ein Altarblatt in der Pfarrkirche zu Farbach, in welchem der Künst- ler seine Aufgabe an das glücklichste gelöst hat. Die Jungfrau steht in ihrer Wohnung auf einer steinernen Bank vor einer Fen-
Steröffnung, wie sie im Buche die Prophezeiung des Jesajas gelesen. Dieses liegt aufgeschlagen auf dem Schoosse, und die Augen heftet sie in Überraschung auf den göttlichen Boten, im Feierkleid von himmlischem Glanze umflossen. Bei Beurtheilung dieses Bildes im Kunstblatte 1835 No. 62 wurden nur wenige kritisch-künstlerisch Bedenken erhoben. In dem bezeichneten Jahre erhielt Koopman auch den Auftrag, die Emporen in der evangelischen Kirche zu Karlsruhe zu malen, und diese Bilder reihen sich denen des Hofmalers:
„Feoddr an. Die Bilder sind grau in grau gehalten, auf unverhältnismäßig in die Länge gezogenen Flächen, was die Composition um so schwieriger machte. Der Künstler hat hier Darstellungen aus dem Leben und Leiden Jesu gegeben, und sein Talent für den höheren Styl der Kunst bewährt, Näher beschrieben sind die Compositionen im bezeichneten Kunstblatte.
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