Koepke, Karl Friedrich

Koepke, Karl Friedrich, Maler, bildete sich um 1824 auf der Akademie der bildenden Künste in Berlin , und in dieser Stadt trat er auch als selbstständiger Künstler auf. Er malt Historien und Porträte in Öl und Miniatur . Er fand Gelegenheit, hohe und die höchsten Personen in Miniatur abzubilden, und auch weitere Miniaturbilder, so wie Zeichnungen sah man bei Gelegen- heiten der Berliner Kunstaussellungen.

Hoeft, ein englischer Landschaftsmaler unsers Jahrhunderts. Im Jahre 1828 erschien nach ihm :ein colorirtes Blatt: Views of the banks of the river Douro etc. Preis 15 fl.

Hoeft, Edier von Felsenthal, Maler und Mosaikmaler, wurde 1738 zu Eisenstadt geboren, und von seinem Vater Christian, dem Maler und Architekt im Dienste des Fürsten Paul Esterhazy

war, in den Anfangsgründen unterrichtet. In seinem zwölften Jahr ging er nach Wien, um seine Studien fortzusetzen, und hier fand er an Direktor Meytens und an Maulbertsch Beschützer. 1 Werke des letzteren copirte er sehr täuschend, doch musste auch Heiligenbilder und Opfertafeln malen, um seinen Unter! zu sichern. Im Jahre 1760 verliess er die Akademie, um in Wie risch Neustadt sein Glück zu versuchen, und hier malte er mehr Altarblätter für Kirchen Ungarns. Doch ging er nach einiger Zeit wieder nach Wien, da er hier Mittel fand, sich mehr zu vervoll- kommnen. In dieser Stadt wurde Koepp später Professor der j chenkunst in der Theresianischen und Savoy'schen Ritterakademie. Jetzt machte er Versuche in der florentinischen Mosaik, «i Composition aus weichen Pasten, welche nach ihrer Calcinierung dem Stein an Glanz und Härte nahe kommt, und hierin erreic er bald eine Vollkommenheit, wodurch er alle gleichzeitigen Me ster übertraf. Im Jahre 1774 wurde er Mitglied der Akademie Wien, was ihn zum höchsten Fleisse spornte. Seine Arbeiten s daher sehr zahlreich, und sie wurden an alle Höfe Europas sendet. Von der Akademie in Florenz erhielt er 1785 das Diplom als Mitglied und Professor, 1736 erhielt er den Spornorden | im folgenden Jahre wurde er Mitglied der Akademie in Berlin. Jahre 1805 wurde der Künstler in den Adelstand erhoben, mit Prädicate Edler von Felsenthal.

Koepp erfand noch in seinem 60. Jahre eine Art Mosaik, wel er die spartanische nannte. Sie besteht aus kleinen Kies- und B steinen, welche auf eine Steinplatte in Kitt mit unglaublicher M aufgetragen werden. Er fertigte in dieser Manier Köpfe von E den und Weisen Griechenlands, die mit wenigen Zügen die gtv Wirkung machen.

Die Werke dieses Künstlers sind grösstentheils im Auslande. ] den St. Stephansdom führte er zwei Bilder aus, welche den h Carl Borromäus mit dem Täufer, und die Apostel Petrus und F Jus über Lebensgrösse vorstellen. Im k. k. Kunstkabinet il Bildniss des Kaisers Leopold, jenes des Kaisers Joseph und Marschalls Laudon zu Pferd.

Die Österreich. National-Encyclopädie gibt über diesen Künstler

Man hat von ihm sechs kleine geätzte Landschaften.

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