Koella, Heinrich

Koella, Heinrich, Zeichner und Maler, Neffe des Obigen, wurde 1775 zu Stäfa geboren. Der erste Lehrer war sein Oheim, und nach dessen Tod nahm sich J. C. Füssly seiner an. Im Jahre ging er mit dem bekannten H. Meyer nach Rom, wo er unablässig studirte und der Kunst oblag, so dass dadurch seine Gesundheit angegriffen wurde. Endlich kam das Wechselfieber dazu, dessen verzehrender Kraft der Künstler 1789 unterlag.

Koella fertigte in Rom mehrere Zeichnungen nach Köpfen von Raphael und nach Antikenz im Historischen der Malerei hatte er aber nichts Bedeutendes geleistet. Dagegen malte er aber später ähnliche Bildnisse, selbst aus dem Gedächtnisse. Füssly ruhmt ihn als Coloristen und als einen derjenigen, die anfingen, mit gutem Erfolge Figuren in Aquarell zu malen. Der Herzog von Sachsen- Gotha erhielt von ihm in dieser Manier eine Copie von Domenichino’s berühmtem Bild, welches Kaiser Otto und St. Nilus in Usurpation vorstellt, nach dem Urbilde in Grotta Ferrata. Es muss sich noch mehrere Zeichnungen von ihm finden, solche in Aquarell , in Tusch und in schwarzer Kreide mit Höhung.

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