Koekkoek, B. C.

Koekkoek, B. C., berühmter Landschaftsmaler zu Cleve und Sohn des Obigen, wurde 1803 geboren, und von seinem Vater in den Anfangsgründen der Kunst unterrichtet. Mit großem Talent be-

Koeler. — Koelliker, Martin.

gabt und unermüdet im Studium der Natur und ihrer Erscheinungen brachte er es bald zu Ansehen, und gegenwärtig zählt man ihn mit Schelfhout zu den ersten jetzt lebenden holländischen Landschaftsmalern. Sein Ruf ist auch in das Ausland gedrungen, und namentlich wurde im Kunstblatte von Dr. Schorn bei mehreren Gelegenheiten dieses Künstlers mit Ruhm gedacht. Seine Landschaften gehören zu den herrlichsten ihrer Art, sowohl in Hinsicht auf kunstreiche und poetische Auffassung, als auf Meisterschaft der technischen Behandlung. Seine Bilder sind überdies noch durch die bedeutungsvolle Staffage anziehend. Koekkoek (sprich Kuckuk) malt auch Architektur und charakteristische Scenen, und damit ziert er seine landschaftlichen Bilder. In diesen offenbart sich höchste Meisterschaft der Perspektive und ungewöhnlicher Sinn für Beobachtung der feinsten Töne der Natur. Dieser Künstler hat schon eine bedeutende Anzahl trefflicher Bilder geliefert, als Inbegriff seiner Vollkommenheit mag aber eine Winterlandschaft gelten, die im Kunstblatte von 1836 S. 187 beschrieben wird. Da heißt es: dass dieses Bild ganz eigenthümlich dastehe; die überraschende Naturwahrheit, die seltenste Vollendung in der Farbenabstufung, der Luft- und Linienperspektive, steigern die Bewunderung aller Beschauer. Es wird dieses ein wunderschönes Bild genannt. Doch selbst dem ausgezeichnetsten Künstler gelingen nicht alle Bilder auf gleiche Weise, und so fand man im Vergleiche mit jener Sommerlandschaft, welche Koekkoek nach Vollendung dieser Winterlandschaft ausführte, dass letzterer der Vorzug gebühre. Ueberhaupt stellt dieser Künstler die winterliche Natur mit Auszeichnung dar.

Hoelcr, s. Coeler. Koella, Johann, Maler, wurde 1740 zu Stäfa am Züricher See geboren und bei J. C. Füssly in der Zeichenkunst unterrichtet. Er wollte Formschneider werden, brachte es aber nach und nach durch unermüdeten Fleiss ohne Anleitung auch in der Malerei zu einer nicht geringen Stufe. Er malte meistens Nachtstücke und auch Copien nach guten Meistern. Starb 1778. KE. Haid hat sein und seiner Gattin, der Verena Ryffel, Bildnisse gestochen.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_QFMTunOF6koC