Koeck, Franz

Koeck, Franz, Maler, Michael’s älterer Sohn, wurde 1800 geboren, und auch er betrat in Rom mit Glück die Bahn des Vaters. Im Jahre 1824 erhielt er den großen Preis, der in einer goldenen Medaille bestand, welche ihm auf dem Campidoglio feierlichst zuge stellt wurde. Er lieferte auch in der Folge noch preiswürdige Gemälde.

Sein jüngerer Bruder ist Architekt.

N., ein durch seine anatomischen Zeichnungen bekannter Mann. Er war zuerst Stuckateur und als solcher wurde er dem Dr. Sömmering zu Frankfurt bekannt. Dieser ließ ihn zeichnen, und sah bald die ausserordentliche Brauchbarkeit des Künstlers. Seine Zeichnungen sind ihrer Klarheit und ihres ausnehmend plastischen Charakters wegen zu bewundern und ganz eigenthümlich, denn er nahm seinen Gegenstand nach richtig gezogenem perspektivischem Contour von allen Seiten in Betrachtung, imprämierte sich die Verschiedenheit der Flächen und alle Höhen und Tiefen, worauf dann mehr nach den so gewonnenen plastischen Begriffen, als unmittelbar nach der Natur die Schatten der Zeichnung nachgezogen wurden. Indessen hatte der Künstler Launen; es vergingen Tage, wo ihm nichts gerieth, und dann vermochte er wieder in kurzer Zeit Vieles zu tödern.

Jetzt hat diese Zeichnungen der Sohn des Dr. Sömmering, ein klinischer Arzt in Frankfurt, S. Paris und die Rheingegend von C. G. Carus, S. 21.

Hoeck, Peter, van Alost genannt, s. Coek,

Koeckkoeck, s. Koekkock.

Nagler's Künstler-Lex. VII, Rd. 8

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