Koch, Fr.

Koch, Fr., Kupferstecher und Zeichner, ein Kaufmann zu Mannheim , der als Dilettant schon gegen das Ende des vorigen Jahrhunderts arbeitete, aber wir können nicht besummen, in welcher Beziehung er mit dem Maler Koch stehe, der nach Füssly’s Angaben zu Mannheim Bildnisse in Öl und Miniatur mit Beifall malte. Den Kupferstecher Koch fanden wir 1825 gerühmt, als denjenigen,

Ein Rünstler, der Rembrandt näher kommt, als seine Vorgänger. Er fertigte eine herrliche Folge radirter Blätter, die er jedoch damals den Kunstfreunden noch nicht mittheilen wollte. Seine Blätter sind von malerischem Reize, voll Wärme und Harmonie; überall offenbaret sich die Hand eines genialen Künstlers. Die folgenden ersten drei Blätter, die radirt und mit der kalten Nadel vollendet sind, können z. B. neben den besten Blättern Rembrandt’s und Schmidt’s gesehen werden.

  1. Die Frau in älterer Tracht, mit einem Halskragen, wie sie Handschuhe anzieht, Kniestück, nach C. E. Biset, 4:
  2. Das Bildnis des Jean Miel, im Mantel und Hut, Kniestück, nach diesem.
  3. Ein Mann mit dem Commandostab in beiden Händen, eine Kette um den Hals, Halbfigur, nach Rembrandt, 4.
  4. Bildnis eines Mannes im Talar, mit einer Fahne, Halbfigur, 4.
  5. Brustbild eines Mannes mit der Haube, nach A. v. Ostade , 42
  6. Die Flucht in Ägypten , nach Dietricy.
  7. Zwei Bauern, Halbfiguren, nach demselben.
  8. Das Bildnis Friedrich’s II. von Preussen, nach Cunningham, 9—11) Drei Bildnisse nach Cranach, Holbein und Aldegrever.
  9. Aussicht eines Flusses mit Anhügungen; auf einer derselben ein Gebäude.

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