Klim, Hans

Klim, Hans, Goldschmied und Kupferstecher von Nürnberg , der aber länger in Jena und zu Wittenberg gearbeitet zu haben scheint, als in seiner Vaterstadt, Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt, als Künstler verdient er aber Lob. Er war ein guter Zeichner, und dann lieferte er getriebene Arbeiten in allen Metallen.

Man hat auch Kupferstiche, auf welchen das Monogramm „H. K.“ steht, und die Bartsch, P. gr. VIII. 538, einem anonymen Meister beilegt. Auf einer Vignette steht die Jahrzahl 1528, und so kann dieser H. Klim mit dem gleichnamigen Formschneider, der noch 1603 arbeitete, nicht eine Person sein. Der Formschneider scheint größtenteils zu Jena und Wittenberg gelebt zu haben. Der Goldschmied war Dürer’s Freund, und um 1550 starb er. Die Monogramme, welche diesen Künstlern angehören, sind in der Form etwas ver- schieden, und jenes auf Holzschnitten führt Bartsch P. gr. VII. 403 ebenfalls als das eines anonymen Meisters an. Es ist auch nicht historisch gewiss, dass der Formschneider wirklich Hans Klim heiße.

Kupferstiche:

  1. Kampf von 11 nackten Männern, mit Schwertern und Schildern bewaffnet, 1527. H. 1 Z. 5 L., Br. 4 Z. 6 L.

  2. Vignette mit dem wilden Manne, dessen Arme und Füße in Verzierung ausgehen; Rechts ist ein Täfelchen mit dem Monogramm K, und 1528. H. 10 L., Br. 3 Z. 6 L.

Holzschnitte:

  1. Die Predigt des heil. Johannes in der Wüste. Mit dem Mono- gramm H. K. H. 6 Z. 6 L., Br. 14 Z.

  2. Ein Apostel predigt vom Schiffe aus den am Ufer des Meeres versammelten Heiden. Mit dem Monogramm H. K. H. 6 Z. 6 L., Br. 13 Z.

  3. St. Johannes auf Patmos, die Apokalypse schreibend, mit dem Monogramm H. K, und der mittlere Strich zu einem etwas emporragenden Kreuz gebildet, angeblich von Hans Klim.

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