Kiss, August

Kiss, August, Bildhauer aus Pless in Oberschlesien , bildete sich zu Berlin unter Leitung des Professors Tieck, und in dieser Stadt lebt er gegenwärtig als ausübender Künstler. Man hat von seiner Hand eine bedeutende Anzahl von Bildwerken, Gruppen, Figuren, Reliefs, in Gips , Stein und Bronze . Seine Gruppen und Statuen sind öfter nach Antiken kopiert, dann auch nach Zeichnungen von Schinkel u. a. ausgeführt. Nach Schinkel’s Compositionen fertigte er die Reliefs für das Giebelfeld an der St. Nikolaikirche zu Pots- dam. Es finden sich aber auch noch andere Reliefs, im Modell und in Erz gegossen, und dann von ihm selbst zugleich ciseliert. Kiss ist akademischer Künstler und Lehrer am Gewerbs-Institut in Berlin. Er verdient mit Ruhm genannt zu werden.

Hilb, Thomas, Kupferstecher , der um 1750 blühte. Er stach Bildnisse und Blätter für Buchhändler.

  1. Thomas Adams, Minister of the Gospel.

  2. James Forster.

  3. John Gill, nach Highmore.

  4. Mustapha, Diener Georg I.

  5. Lewis Maximilian Mahomet, Kammerdiener desselben,

  6. Ansicht von Tideswell Church.

Buchmann, John, Maler zu London , wurde um 1740 geboren, und in der erwähnten Stadt zum Künstler gebildet. Er malte Genre- stücke und Landschaften, besonders Marinen, von denen B. T. Pouncy vier in Kupfer gestochen hat: Building, Chance, Unlading, Dissolution — of a Cutter. Auch H. Kingsbury hat ein schönes Schwarzkunstblatt nach ihm geliefert, und ein gleiches J. R. Smith: Children seeking a Birds’ Nest, betitelt. Seine Gemälde fanden Beifall, indem sie in einer guten Manier ausgeführt sind. Der Tod ereilte ihn gegen das Ende des vorigen Jahrhunderts. Im Jahre 1770 war er schon Mitglied der Akademie.

Er hat von seiner Hand auch etliche Blätter:

  1. Die Rückkehr des verlorenen Sohnes, nach Barbieri, radirt.
  2. Das Bildnis des John Wilkes, in Mezzotinto.

Th8, J., Kupferstecher, dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen. Im Cabinet Paignon – Dijonval red. par Bönard p. 32, No. 1035 ist ein allegorisches Blatt nach Aug. Carracci von ihm beschrieben: Ein sitzendes Weib mit dem Buche stützt den Fuß auf den Todten- kopf, rechts legt eine bekleidete Frau die Hand auf die Brust, zu den Füßen der Kranich; links ein drittes Weib mit dem Spiegel etc.

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